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Hilfsprojekt "Thailand" back to Hilfsprojekte  
 
     
  THAILAND, Grundschulen für Kinder der Bergstämme im Goldenen Dreieck  
     
  Im Norden von Thailand - im sogenannten Goldenen Dreieck - an der Grenze zu Myanmar (Burma), Laos und Kambodscha leben völlig abgeschieden von jeder Zivilisation eine Reihe von Bergstämmen, deren Ursprung zumeist im südlichen China zu finden ist und ca. 2000 Jahre zurückgeht (es sind dies die Lahu, Akha, Karen, Mien, Hmong und Lisu - um nur einige zu nennen).  
     
  Sie sprechen ihre eigene Sprachen, haben Ihre eigene Kultur und Religion. Nur wenige von ihnen sind thailändische Staatsbürger, denn dafür müssten Sie die Landessprache beherrschen. Die Mehrheit hat lediglich eine "green Card", mit der sie sich nur an einem bestimmten Ort aufhalten dürfen. Medizinische Versorgung, schulische Grundbildung, Berufsausbildung oder staatliche Unterstützung erhalten sie nicht.
 
     
  Leidtragende sind wie immer die Kinder. Die Eltern arbeiten den ganzen Tag auf dem Feld, wo sie Trockenreis und Mais anpflanzen. Mittagessen ist für die Mädchen und Jungen ein Fremdwort. Ein Glas Wasser ist meistens alles, was sie tagsüber bekommen. Viele Dorfkinder besitzen weder Hemd noch Schuhe. Geschwister ziehen ihre Kleidungsstücke abwechselnd an.
 
     
  In einem dieser Dörfer vom Stamm der Lahu, nördlich von Chiang Rai an der Grenze zu Myanmar, haben wir eine Grundschule mit Kindergarten errichtet. Die etwa 25.000 in den nördlichen Provinzen lebenden Lahu kann man in vier Untergruppen einteilen, die sich durch ihre Trachten und Dialekte unterscheiden. Viele Lahu haben aus Geldmangel die traditionellen Trachten aufgegeben und kleiden sich wie gewöhnliche Thai Bauern.  
     
  Für die Konstruktion der ersten Lahu- Schule wurde das ortsübliche Baumaterial verwendet. Böden und Wände bestehen aus flachgeklopftem Bambus. Das ganze Dorf bekam außerdem eine neue Wasserversorgung die aus einer Bergquelle gespeist wird. Schwierig war es Lehrkräfte zu finden, denn in der Regenzeit sind die Wege unpassierbar, das Dorf ist von der Aussenwelt abgeschnitten. Zwei Lehrer kümmern sich nun mit Erfolg um die Alphabetisierung, sowohl der Kinder als auch der Erwachsenen. Geplant ist der Bau von weiteren Schuleinrichtungen in der Region.  
     
  Helfen Sie mit Ihre Spende weitere Erziehung und Versorgung für diese vom Staat Vergessenen Menschen möglich zu machen.  
 
 
     
           
           
     
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